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1998 - 2001 - Segelreise an Bord SY IRISH MIST von Kalifornien bis Virginia
Kalifornien,USA - Mexico - Costa Rica - Panama - Panamakanal - San Blas - Mexiko - Florida, USA - North Carolina, USA - Virginia
Nach unsren Erlebnissen mit dem Wohnmobil war für uns klar, wir wollten auch weiterhin Reisende bleiben und entschieden uns, aufs Wasser zu wechseln. Wir waren zurück nach Österreich gereist, um die restlichen Formalitäten für Claudias US-GreenCard zu erledigen und uns mit Segellitaratur einzudecken. Wieder in Kalifornien absolvierten wir eine Woche Segelkurs, heirateten in Las Vegas und kauften ein kleines Segelboot - IRISH MIST. Sie sollte für die nächsten Jahre unser Zuhause sein. Mit dem Nötigsten ausgerüstet starteten wir nach 3 Monaten in den USA unsre Reise nach Mexico, an dessen Westküste wir 8 Monate von Ankerbucht zu Ankerbucht segelten und den Umgang mit dem Boot und unserer neuen Lebensform lernten. Bald wussten wir, wir hatten den richtigen Schritt gewagt, das Leben unter Segel war eine goldrichtige Entscheidung für uns. Mexico war obendrein ein herrliches Land, das uns herzlich aufnahm und von wo aus wir direkt nach Costa Rica segelten. Die herrliche Natur Cost Ricas war atemberaubend, der Nasswald streckte sein sattes grünes Kleid bis an die Hänge der Vulkane und sanft schob uns der Pazifik immer weiter in den Südosten. In Panama absolvierten wir schließlich - mit einigen Pannen - den Kanal und blieben vorerst in Colon, einer verdreckten Hafenstadt an der atlantischen Kanaleinfahrt hängen. In der Karibik tobte die Hurricansaison, für unsere Weiterfahrt mussten wir warten. Wir besuchten die schönen San Blas Inseln mit seinen Kunaindianern. Endlich war die Hurricansaison zu Ende, unser Geld war auch mittlerweile knapp und wir mussten zusehen, möglichst bald in die USA zu kommen, um wieder etwas Geld verdienen zu können. Doch wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Unterwegs im Karribischen Meer braute sich ein Sturm zusammen und schon bald erfuhren wir, das Hurrican Lenny sein Unwesen trieb. Doch wir entkahmen den Sturm mit mehr oder weniger blauen Flecken, zwei Kenterungen und zerfetzten Segel, Lenny hatte uns verschont und war uns nicht zu nahe gekommen.Kurz vor Miami hatten wir zu unserem Unglück dann auch noch eine schwere Grundberührung, wir waren einem kultiviertem Riff zu nahe gekommen und kamen mit schweren Schäden am Kiel aber ohne Wassereinbruch davon. In Miami hieß es vorerst einmal Arbeiten, und in wenigen Monaten konnten wir alle nötigen Reparaturen am Schiff durchführen und obendrein noch unser Reisebudget auffüllen. Nach monatelanger Plagerei hieß es endlich wieder Leinen los, unser Weg führte uns in den Norden bis in die Chesapeak Bay, wo wir das Schiff für die Überfahrt nach Europa aufrüsteten. Doch soweit sollte es nicht kommen, IRISH MIST dachte garnicht daran, Europas Küste zu entdecken und ein unvorhergesehener Nordsturm beschädigte das kleine Schifferl dermassen, dass wir sie aufgeben mussten. Mehr dazu findest du hier: Schiffbruch anbord IRISH MIST, Rettung und Wiederaufbau
Auf Anfrage vieer Familienmitglieder und Freunde habe ich die ganze Geschichte niedergeschrieben, du findest sie hier: Publikationen
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